Petition

Wir wollen den Grüngürtel von Haag retten – Hilf uns dabei

Wir haben 333 Unterschriften für die Rettung des Grüngürtels gesammelt und setzen uns nun mit dieser Untersützung im Rücken weiter für seine Rettung ein. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die unterschrieben haben für ihre wertvolle Unterstützung!

Die Petition wurde an der Gemeinderatssitzung vom 16 September 2021 behandelt, dort wurde beschlossen, sie im weiteren Widmungsverfahren zu berücksichtigen siehe News.

Wir werden das Widmungsverfahren weiterverfolgen und Euch auf dem Laufenden halten und versuche, das Anliegen all derer, die unterschrieben haben, bestmöglich einzubringen. Wir freuen uns über jede Unterstützung (inkl. kritische Beiträge) 🙂

Unter der Karte finden sich die Beweggründe für unsere Petition und unsere Forderungen.

Die geplanten Betriebsansiedlungen auf den Flächen 631/1, 631/2 und 632/1 würden den Grüngürtel rund um den Ortskern zerstören.

Ausgangslage

Am 28.1.2021 hat der Gemeinderat von Haag am Hausruck eine Umwidmung eingeleitet, die den Grüngürtel von Haag zerstören würde. Auf den am Lageplan oben orange dargestellten Grundstücken sollen Firmen angesiedelt werden.

Unsere Forderungen

Kein Betriebsbaugebiet zur Sportplatzstrasse hin

Die Marktgemeinde Haag hat sich als Mitglied des Bodenbündnisses zu einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Bodenpolitik verpflichtet. Gemäß Gemeinderatsbeschluss sollen jedoch die derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen 631/1, 631/2 und 632/1 südwestlich der Umfahrung, zur Sportplatzstraße hin, für Betriebsansiedlungen umgewidmet werden.

Wir rufen den Gemeinderat von Haag am Hausruck dazu auf, die genannten Flächen nicht für Betriebsansiedlungen heranzuziehen und den Einleitungsbeschluss vom 28. 1. 2021 (Änderung des Flächenwidmungsplans 7.30 sowie Änderung des Örtlichen Entwicklungskonzepts 2.15) rückgängig zu machen, um zu gewährleisten, dass die südwestliche Seite der Gaspoltshofener Landesstraße unverbaut bleibt.

Begründung

Unsere Grünflächen verdienen Schutz

Unversiegelte Böden sind unbezahlbar: Für Klima, Artenvielfalt, Ernährungssicherheit, Erholung, Niederschlagsversickerung und Grundwasserneubildung. Jeden Tag aber werden allein in Oberösterreich 2 ha versiegelt – mit dramatischen Folgen. Das hat das letzte Hochwasser klar gezeigt.

Haag verdient eine durchdachte Zukunft

Durch die geplante Umwidmung wird das Örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK) flickwerkartig abgeändert. Haag verdient aber ein verbindliches Leitbild.

Wir haben das Recht mitzuentscheiden

Die geplanten Betriebsansiedlungen betreffen die gesamte Haager Bevölkerung (Ortsbild, Zerstörung Grüngürtel, mehr Verkehr, Emissionen). In richtungsweisende Entscheidungen der Gemeinde muss die Bevölkerung eingebunden werden.

Wir verdienen einen sorgsamen Umgang mit Natur und Geld

Betriebsansiedlungen sind teuer. Die Umwidmung wurde ohne Kosten-Nutzen-Rechnung, Kostendeckel und ohne Berücksichtigung des Verlusts an Naturraum eingeleitet – den man mit Geld gar nicht erfassen kann.

Heimische Lebensmittel sind wertvoll

Die Umwidmung entzieht Haager Bauernhöfen ihre Lebensgrundlage – und der Bevölkerung die regionalen Lebensmittel. Die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig kurze Wege in der Lebensmittelversorgung sind. Unversiegelte Böden sind überlebenswichtig und müssen erhalten bleiben.

Für mehr Lebensqualität und den Erhalt unseres Grüngürtels

Die geplanten Betriebsansiedlungen bringen Verkehr, Emissionen und Lärm in die unmittelbare Nähe von Wohngebiet. Der für Mensch und Wildtiere wichtige Grüngürtel würde zerstört. Haag braucht klare und verbindliche Siedlungsgrenzen.

Aufrufe: 113